Prüfung kraftbetätigter Türen und Tore

Bewegte Systeme prüfen. Gefahrenstellen absichern.

E+SERVICE+CHECK GMBH prüft kraftbetätigte Türen und Tore in Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und gewerblichen Immobilien – bundesweit und nachvollziehbar dokumentiert.

Bundesweit Prüfteams für einzelne und mehrere Standorte
Systembezogen Tür oder Tor einschließlich Schutzfunktionen
Planbar Termine passend zu Verkehrs- und Betriebszeiten
Dokumentiert Ergebnisse und erkannte Mängel nachvollziehbar

Typische Systeme

Welche Türen und Tore können geprüft werden?

Der konkrete Prüfumfang hängt von Bauart, Antrieb, Nutzung, Umgebung und vorhandenen Sicherheitseinrichtungen ab.

Sektionaltore

Kraftbetätigte Tore in Hallen, Werkstätten, Logistik- und Produktionsbereichen.

Rolltore

Elektrisch betriebene Rolltore an Zufahrten, Hallen und gewerblich genutzten Gebäuden.

Schiebe- und Flügeltore

Automatisch angetriebene Toranlagen an Grundstücken und Betriebszufahrten.

Automatische Schiebetüren

Kraftbetätigte Türen in Eingangs-, Verkehrs- und Kundenbereichen.

Dreh- und Karusselltüren

Automatisch betriebene Türsysteme mit spezifischen Bewegungs- und Gefahrenbereichen.

Schnelllauftore

Schnell bewegte Torsysteme in Produktion, Lager und innerbetrieblicher Logistik.

Umfang der Prüfung

Mehr als öffnen und schließen.

Im Mittelpunkt steht das sichere Zusammenwirken von Antrieb, Bewegung, Steuerung und Schutzeinrichtungen. Die Prüfung wird passend zur vorhandenen Anlage festgelegt.

01

Sichtprüfung

Kontrolle von Torblatt oder Türflügel, Führungen, Befestigungen, Leitungen, Kennzeichnungen und erkennbaren Schäden.

02

Antrieb und Bewegung

Prüfung des Bewegungsablaufs sowie zugänglicher Antriebs-, Führungs- und Übertragungselemente.

03

Schutzeinrichtungen

Kontrolle vorhandener Einrichtungen wie Lichtschranken, Kontaktleisten, Abschaltungen oder Zugangssicherungen.

04

Steuer- und Notfunktionen

Erprobung vereinbarter Steuerungs-, Stopp- und Notbetätigungsfunktionen.

05

Bewertung und Dokumentation

Ergebnisse und festgestellte Mängel werden systembezogen bewertet und dokumentiert.

Schutz von Personen

Gefahren entstehen dort, wo Bewegung auf Menschen trifft.

Kraftbetätigte Türen und Tore können erhebliche Kräfte entwickeln. Deshalb werden relevante Bewegungs- und Gefahrenstellen in die Prüfung einbezogen.

Quetschstellen Bereiche, in denen Personen zwischen bewegten und festen Teilen eingequetscht werden können.
Scherstellen Gefahrenbereiche zwischen gegeneinander bewegten Bauteilen.
Einzugsstellen Bereiche an Antrieben, Rollen, Führungen oder anderen bewegten Komponenten.
Stoß- und Anfahrgefahren Risiken durch Türflügel, Torblätter oder unerwartete Bewegungen.
Absturz und Herabfallen Gefahren durch versagende Halterungen, Führungen oder Sicherungseinrichtungen.

Von der Anfrage bis zum Prüfbericht

So organisieren wir Ihre Tür- und Torprüfung.

Schritt 01

Bestand erfassen

Wir klären Standorte, Anzahl, Bauarten und vorhandene Unterlagen.

Schritt 02

Termine abstimmen

Die Durchführung wird passend zu Verkehrswegen und Betriebszeiten geplant.

Schritt 03

Systeme prüfen

Türen und Tore werden besichtigt und die vereinbarten Sicherheitsfunktionen erprobt.

Schritt 04

Ergebnisse dokumentieren

Sie erhalten eine strukturierte Übersicht der geprüften Systeme und Ergebnisse.

Das gesamte System zählt

Eine elektrische Messung allein reicht nicht aus.

Bei kraftbetätigten Türen und Toren muss nicht nur der elektrische Antrieb betrachtet werden. Entscheidend ist das sichere Zusammenwirken des gesamten Systems.

Mechanischer Zustand

Führungen, Befestigungen, Bewegungsabläufe und zugängliche Bauteile werden berücksichtigt.

Elektrische Komponenten

Antrieb, Leitungen, Anschlüsse und Steuerung werden im vereinbarten Umfang kontrolliert.

Schutzfunktionen

Vorhandene Einrichtungen zur Erkennung oder Begrenzung gefährlicher Bewegungen werden erprobt.

Betriebsbedingungen

Nutzung, Personenverkehr und betriebliche Umgebung beeinflussen die Bewertung.

Rechtlicher und technischer Rahmen

Prüfung nach Nutzung und vorhandener Anlage.

Welche Anforderungen im Einzelfall gelten, hängt von Bauart, Nutzung, Einbauort, Herstellerangaben und betrieblicher Gefährdungsbeurteilung ab.

Kraftbetätigte Türen und Tore in Arbeitsstätten sind wiederkehrend zu prüfen. Die ASR A1.7 nennt hierfür grundsätzlich eine Prüfung mindestens einmal jährlich. Kürzere Fristen können sich aus Nutzung, Zustand oder Gefährdungsbeurteilung ergeben.

  • Arbeitsstättenverordnung Grundlegende Anforderungen an sichere Arbeitsstätten und Verkehrswege.
  • ASR A1.7 Türen und Tore Konkretisiert Anforderungen an Türen, Tore, Sicherheitseinrichtungen und wiederkehrende Prüfungen in Arbeitsstätten.
  • DGUV Information 208-022 Hinweise zur sicheren Verwendung kraftbetätigter Tore.
  • Betriebssicherheitsverordnung Anforderungen an die sichere Verwendung und Prüfung von Arbeitsmitteln.
  • Herstellerangaben Betriebs-, Wartungs- und Prüfvorgaben des Herstellers sind zu berücksichtigen.

Prüfdokumentation

Jedes System eindeutig nachvollziehen.

Die Dokumentation schafft eine Grundlage für verantwortliche Personen, Gebäudetechnik, Instandhaltung und die Planung notwendiger Maßnahmen.

Systembezogen dokumentiert Inhalte der Prüfunterlagen
Identifikation und Standort der Anlage
Tür- oder Torart und vorhandener Antrieb
Durchgeführter Prüf- und Funktionsumfang
Festgestellte Mängel und Abweichungen
Prüfdatum und Nachweis der prüfenden Person

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Welche Türen und Tore müssen geprüft werden?
Prüfpflichten können insbesondere für kraftbetätigte Türen und Tore bestehen, die in Arbeitsstätten oder als betriebliche Arbeitsmittel eingesetzt werden. Entscheidend sind Bauart, Nutzung und Gefährdungsbeurteilung.
Wie oft ist die Prüfung erforderlich?
Die ASR A1.7 sieht für kraftbetätigte Türen und Tore grundsätzlich eine Prüfung mindestens einmal jährlich vor. Abhängig von Nutzung und Gefährdungsbeurteilung können kürzere Fristen notwendig sein.
Reicht eine Prüfung des elektrischen Antriebs?
Nein. Für die Sicherheit sind auch der mechanische Zustand, der Bewegungsablauf, Gefahrenstellen und vorhandene Schutzeinrichtungen relevant.
Werden auch Lichtschranken und Kontaktleisten geprüft?
Vorhandene Schutzeinrichtungen werden im vereinbarten Umfang kontrolliert und erprobt. Welche Einrichtungen vorhanden sein müssen, hängt von der jeweiligen Anlage ab.
Können mehrere Standorte gemeinsam geprüft werden?
Ja. E+SERVICE+CHECK GMBH koordiniert Tür- und Torprüfungen auch für Unternehmen mit mehreren Betriebsstätten oder bundesweit verteilten Standorten.
Welche Angaben werden für ein Angebot benötigt?
Hilfreich sind Standorte, Anzahl, Tor- oder Türarten, Hersteller, Baujahre und der gewünschte Prüfzeitraum. Vorhandene Bestandslisten können die Planung beschleunigen.

Prüfung unverbindlich anfragen

Lassen Sie uns Ihre Türen, Tore und Standorte erfassen.

Teilen Sie uns Anlagenarten, Stückzahlen, Standorte und den gewünschten Zeitraum mit. Wir prüfen Ihre Angaben und stimmen die nächsten Schritte mit Ihnen ab.